• Hier finden Sie kleine Tipps und Fakten aus der Welt des Steuerrechts, die für Sie interessant sein können.
    Steuerkanzlei Hoeder - Widua - Krägeloh

Wussten Sie, ...

dass Abgaben bei der Künstlersozialkasse zu entrichten sind?

Seit 1983 gibt es sie schon: die Künstlersozialkasse. Durch sie erhalten selbständige Künstler und Publizisten im Wesentlichen den gleichen Schutz. Seit 1983 gibt es sie schon: die Künstlersozialkasse. Durch sie erhalten selbständige Künstler und Publizisten im Wesentlichen den gleichen Schutz. Seit 1983 gibt es sie schon: die Künstlersozialkasse. Durch sie erhalten selbständige Künstler und Publizisten im Wesentlichen den gleichen Schutz.


Wussten Sie, ...

dass Gelegenheitsgeschenke an den Arbeitnehmer steuerfrei sind?

Gelegenheitsgeschenke sind Sachzuwendungen von geringem Wert (Blumen, Buch, Schallplatte), die dem Arbeitnehmer oder seinen Angehörigen aus besonderem Anlass (z. B. Geburtstag, Heirat, Geburt eines Kindes) gegeben werden. Sie sind steuer- und beitragsfrei, wenn der Wert der Sachzuwendung 40 € nicht übersteigt. Bei der Freigrenze von 40 € handelt es sich nicht um einen Jahresbetrag, sondern um eine Regelung, die in Abhängigkeit von den Gegebenheiten unter Umständen mehrfach im Jahr ausgeschöpft werden kann (z. B. Sachgeschenke zum Namenstag, Geburtstag, zur Verlobung oder zur Einschulung des Kindes). Neben dieser Freigrenze für Gelegenheitsgeschenke aus besonderem Anlass gibt es eine Freigrenze für Sachbezüge von 44 € monatlich. Diese monatliche 44-Euro-Freigrenze gilt für Sachbezüge, die ohne besonderen Anlass zugewendet werden. Geldgeschenke unterliegen dabei stets der Lohnsteuer- und Sozialversicherungspflicht!

Wussten Sie, ...

dass Steuerberatungskosten zum Teil weiter abzugsfähig sind?

Die Kosten für die private Steuererklärung können seit 2006 nicht mehr als Sonderausgaben abgesetzt werden. Die Kosten für die Ermittlung der einzelnen Einkünfte (Anlage N, V+V, Kap etc.) bleiben aber weiterhin bei der jeweiligen Einkunftsart als Werbungskosten / Betriebsausgaben abzugsfähig. Die Leistungen sollten deshalb getrennt nach begünstigen (z.B. "Ermittlung der Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit") und nicht begünstigten Kosten (z.B. "Einkommensteuererklärung ohne Ermittlung der einzelnen Einkünfte") aufgeführt werden.

Wussten Sie, ...

dass bei einer vorübergehenden Abwesenheit von der privaten Wohnung und dem Mittelpunkt der dauerhaft angelegten betrieblichen Tätigkeit (Arbeitsplatz) dem Arbeitnehmer bzw. Selbständigen Mehraufwendungen für die Verpflegung zustehen können?

Bei einer entfernt betrieblichen Tätigkeit von mind. 8 Stunden ist ein Pauschbetrag von 12 € und bei vollen 24 Stunden ein Pauschbetrag von 24 € absetzbar. Arbeitnehmer stellen sich besser, wenn sie diese Aufwendungen von ihrem Arbeitsgeber in voller Höhe erstattet bekommen. Der eigene Ansatz in der privaten Steuererklärung ist durch den Werbungskosten-Pauschbetrag von 1.000 € teilweise bereits abgegolten bzw. durch den max. Höchststeuersatz von 42 % immer ungünstiger. Bei Reisen ins Ausland gelten je Land besondere Sätze.

Wussten Sie, ...

dass die GewSt größtenteils in der ESt angerechnet wird?

Seit 2008 wird die Gewerbesteuer mit dem 3,8fachen des Gewerbesteuer-Messbetrages in der ESt als Steuerermäßigung angerechnet. Bei dem derzeitigen Hebesatz der Stadt Lüdenscheid von 460% bedeutet dies, dass lediglich 12% tatsächlich den Geldbeutel des Steuerpflichtigen belasten. Diese Regelung findet nur bei Personengesellschaften Anwendung.

Wussten Sie, ...

dass Ihr Steuerberater das Mahnwesen übernehmen kann?

Auf Wunsch erstellt Ihr Steuerberater monatlich eine offene Postenliste aus der ersichtlich ist, welche Rechnungen Sie noch zu begleichen haben, aber auch, welche Rechnungen noch von Ihren Kunden zu begleichen sind. Aufgrund der gespeicherten Kundendaten können Mahnungen - angepasst auf Ihr Briefpapier - gedruckt werden. Gerne auch in anderen Sprachen, sollten Sie Kunden im Ausland haben. Sie müssen sich um dieses leidige Thema nicht mehr kümmern und können Sich so auf das Wesentliche konzentrieren.

Wussten Sie, ...

dass Handwerkerleistungen für Renovierungs- oder Modernisierungsarbeiten zu 20 % (bis maximal 1.200 €) steuermindernd berücksichtigt werden können?

Begünstigt sind dabei aber nur die Arbeitskosten. Wichtig für die Anerkennung durch das Finanzamt ist, dass eine Rechnung vorliegt und die Zahlung auf das Konto des leistenden Handwerkers erfolgt. Barzahlungen sind nicht möglich. Mit dieser Regelung soll die Schwarzarbeit bekämpft werden.
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Wussten Sie, ...

dass Geschenke an Geschäftspartner pauschal zu versteuern sind?

Seit 2007 haben Unternehmer bei betrieblich veranlassten Sachzuwendungen und Geschenken die Möglichkeit, eine Pauschalsteuer von 30% zu leisten. Die Pauschalierung ist ausgeschlossen, soweit die Aufwendungen je Empfänger und Wirtschaftsjahr oder je Einzelzuwendung 10.000 € übersteigen. Beispiel: Ein Unternehmer schenkt einem Geschäftspartner einen Blumenstrauß im Wert von 30,00 €. Darüber hinaus wählt er die Pauschalierung der Einkommensteuer für den Geschäftspartner in Höhe von 30 % (30 % von 30,00 € = 9,00 €). Die Aufwendungen für den Blumenstrauß und die pauschalierte Steuer von insgesamt 39,00 € sind als Betriebsausgabe abzugsfähig. Der Empfänger des Geschenks ist von der Steuerübernahme zu unterrichten. Als Folge der Pauschalversteuerung durch den Zuwendenden muss der Empfänger die Zuwendung nicht versteuern.

Wussten Sie, ...

dass die private Nutzung eines betrieblichen Handys steuerfrei ist?

Die private Nutzung von betrieblichen Telekommunikationsgeräten (Telefon, Handy, Faxgeräte) kann steuer- und sozialversicherungsfrei gestellt sein. Die Steuerfreiheit gilt nicht nur für die private Nutzung des Telefons am Arbeitsplatz im Betrieb, sondern auch dann, wenn der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer z. B. ein Mobiltelefon zur ständigen privaten Nutzung überlässt oder dem Arbeitnehmer in dessen Privatwohnung einen betrieblichen Telefonanschluss einrichtet, den der Arbeitnehmer ohne jede Einschränkung privat nutzen kann. Entscheidend ist, dass es sich um einen betrieblichen Telefonanschluss handelt, das heißt das Telefon, Handy oder Faxgerät muss Eigentum des Arbeitgebers bleiben. Ist dies der Fall, so ist es für die Steuerfreiheit der Privatnutzung unerheblich, in welchem Verhältnis die berufliche Nutzung zur privaten Mitbenutzung steht. Das bedeutet, dass auch dann kein steuerpflichtiger geldwerter Vorteil entsteht, wenn der Arbeitnehmer z. B. das Mobiltelefon des Arbeitgebers ausschließlich privat nutzt und der Arbeitgeber die Gesprächsgebühren zahlt. Die entscheidende Frage ist, wie der Begriff "betriebliches Telekommunikationsgerät" auszulegen ist. Hierzu hat die Finanzverwaltung eine großzügige Regelung getroffen, nach der bei einer Überlassung betrieblicher Geräte auch die vom Arbeitgeber getragenen Verbindungsentgelte (Grundgebühr und sonstige laufende Kosten) steuerfrei sind und zwar unabhängig davon, ob der Arbeitgeber Vertragspartner des Telekommunikationsanbieters ist oder nicht Die Steuerfreiheit gilt nur bei einer Überlassung von Telekommunikationsgeräten entweder durch den Arbeitgeber selbst oder aufgrund des Dienstverhältnisses durch einen Dritten. Die Steuerfreiheit tritt also nicht ein, wenn der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer das Telefongerät (Handy) schenkt oder verbilligt übereignet. Liegt eine Überlassung durch den Arbeitgeber vor, ist die Steuerfreiheit des geldwerten Vorteils der Höhe nach nicht begrenzt und zwar auch dann nicht, wenn die überlassenen Geräte durch den Arbeitnehmer oder andere Personen (z. B. Freundin, Familie) ausschließlich privat genutzt werden.

Wussten Sie, ...

dass auch Arbeitnehmer bei einem Dienstwagen auf die 1%-Regelung verzichten und somit bares Geld sparen können?

Der Arbeitgeber kann den geldwerten Vorteil pauschal nach der 1%-Methode oder durch die Ermittlung eines individuellen Kilometersatzes erfassen. Bei der individuellen Berechnungsmethode müssen die dienstlich und privat gefahrenen Kilometer sowie die für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte bzw. Familienheimfahrten zurückgelegten Kilometer im Einzelnen mittels Fahrtenbuch nachgewiesen werden. Zur Ermittlung des geldwerten Vorteils für die Privatfahrten sind die tatsächlichen Gesamtkosten durch Belege im Einzelnen nachzuweisen und entsprechend dem Verhältnis der privat gefahrenen Kilometer zu den übrigen Kilometern aufzuteilen. Sollte das Fahrzeug weniger als 30% privat genutzt gewerden (Erfahrungswert), so könnte die individuelle Berechnungsmethode günstiger sein und somit Lohnsteuer und Sozialversicherungsabgaben sparen.

Wussten Sie, ...

dass jeder Beschäftige einen Minijob bis 450 € ausüben darf?

Der Aushilfslohn wird dabei regelmäßig ungekürzt ausgezahlt, da der Arbeitgeber die Abgaben i.H.v. 30 % komplett selbst zu tragen hat. Die Einkünfte aus dieser Nebentätigkeit sind in der Einkommensteuererklärung nicht anzugeben. Der Arbeitgeber führt 2 % pauschale Lohnsteuer ab. Eine Vorlage der LSt-Karte ist nicht notwendig.

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